Was nicht fehlt: Grundsätzliche Überlegungen

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Grundsätzlich bin ich ja kein Anhänger der prominenten Totenverehrung. Aber ein paar Gedanken zu dem Tod von Malcom MCLaren gestatte ich mir dann doch.
Er war schließlich derjenige, der die erste Punkboyband gecastet hat und damit einen unglaublichen Hype produzierte. Zusammen mit der Westwood hat er dafür gesorgt, dass Punker so aussehen. Er hatte das, was im New Yorker Untergrund tobte kopiert und irgendwie erfolgreich in England kultiviert und dann wieder nach USA exportiert. Wahrscheinlich wäre ohne den Schritt von England zurück in die USA Punk in der Versenkung verschwunden.. oder auch nicht… egal. Ihm zu ehren ist der
Song des Tages: Trash von den New York Dolls
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Nachtrag
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Texte aus der Vergangenheit

„…this is a chord, this is another, this is a third. Now form a band“
Der gängigen Geschichtschreibung nach, starb Punk am 14. Januar 1978 in San Francisco und zwar mit der berühmt gewordenen Bemerkung von Johnny Rotten „Schon mal das Gefühl gehabt, verarscht worden zu sein?“ Die bis dato gefährlichste Band der Erde die „Sex Pistols“ löste sich mit diesen Worten auf. Die Erkenntnis, dass die Pistols nur eine BoyBand unter der Fuchtel von Malcom McLaren und der Designerin Vivienne Westwood waren, hinterließ einen fahlem Nachgeschmack auf den wilden Sommer 1977.
(…)Nichts desto trotz, wird Viny Deejay 1234rock am 11. September 2009 im s’bokle bei der Reihe „Lessons in Rock“ versuchen die Geschichte des PunkRock dem geneigten Zuhörer näherzubringen.
Und zwar beginnend mit der als Prehistoric Punks (1955-1967) bezeichneten Bands, die als Inspiration für Punk gelten. Mit dabei Bands wie The Trashmen, The Kingsmen, The Sonic, The Velvet Underground, The Monks, The Seeds, Wayne County, etc.
Weiter geht es mit den späten 60er Jahren, den Ursprung des Punkrocks in den USA mit den Ramones, MC5, New York Dolls, Blondie, etc. die aus dem Umfeld des New Yorker Clubs CBGB entstanden sind. Darauf folgt ein kleiner Ausflug durch die USA in mit Bands wie Black Flag, Dickies, Bad Brains, The Wipers, Patti Smith, Devo, The Misfits, Germs, The Dictators, Television, Devo, Iggy Pop &The Stooges, Dead Kennedys, Adolescents, Descendents, The Cramps etc.
Erfolgreich wurde Punk aber erst als es an die Britischen Inseln schwebte und dort wie ein Taifun einschlug. Im Juli 1976 spielten die Ramones einige Konzerte in London. Zu den Besuchern zählen auch die späteren Mitglieder der Sex Pistols und von The Clash. Der Juli 1976 gilt als Startschuss von Punk auf der Insel. PunkRock wurde politischer und gesellschaftskritischer . Es folgen in rascher Folge Bands The Damned, The Vibrators, Buzzcocks, The Stranglers, X-Ray Spex, Wreckless Eric, The Only Ones, The Undertones, Gang of Four, Sham 69, Stiff Little Fingers, etc…. Abgerundet wird der Abend mit einem Ausflug nach Australien mit Radio Birdman und The Saints…
Mann-O-Mann, das wird ein Geschichtsträchtiger Abend.
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Comments

Veröffentlicht am: April 10, 2010



Eine Antwort zu “Was nicht fehlt: Grundsätzliche Überlegungen”

  1. popguerkle sagt:

    Ein Verlust ist es…

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