Was nicht fehlt: ein Strommonopol

was nicht fehlt ein strommonopol 225x300 Was nicht fehlt: ein Strommonopol

„Jeder Bürger braucht das Produkt, er nimmt es nicht mal wahr, er kriegt es geliefert
und muss dann am Monatsende oder Jahresende die Rechnung dafür bezahlen. Er kauft
sich damit sehr viel Komfort und Bequemlichkeit, und insofern, denke ich, ist es das Geld
allemal wert, was der Bürger dafür bezahlen muss.“

Wulf Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.on AG. Einer der 4 Monopolisten, denen nicht nur 80% des Marktes gehören, sondern auch noch alle Netze und die ganzen abgeschriebenen Kraftwerke.

Der Argumentationskette von Herrn Bernotat kann mann so gar nichts entgegensetzen. Weil der Bürger es braucht und was noch viel schlimmer ist, nicht mal „wahrnimmt“ musste er ja handeln. Wer will schon unbeachtet sein, wenn er so einen Posten inne hat? Also erhöht man die Preise ein bisschen. Und innerhalb eines Jahres kann man das auch ruhig zwei-dreimal machen. Dadurch bemerkt der Bürger dann hoffentlich endlich, dass 1A Strom ins Haus kommt und kniet vor dem Stromaltar.
Minderheiten wie ich, die es bisher durchaus bemerkt haben, wenn bei Dunkelheit das Licht angeknipst wird, müssen halt die Ignoranz der vielen, die es eben nicht bemerken büßen.

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Veröffentlicht am: Oktober 20, 2007



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