Vorteile des Winters

Oh Mann,

der Winter setzt mir ganz schon zu. Die Tragik des Süden der Republik ist unter anderem die, dass die Temperaturen hier einen richtigen Winter mit Schnee nicht zulassen. Auch wenn ich froh bin dass wir hier nicht solch sibirische Temperaturen haben wie in Berlin, aber ein bischen mehr weiß und weniger fahles grau wäre auch nicht zu verachten. Der Vorteil liegt, wie bei so vielen Dingen aber klar auf der Hand. Die Hippies, Ethnos, Esoteriker/innen und vergleichbare Staubgeborene sind wie durch Zauberhand aus dem Stadtbild verschwunden.

Nur hier und da taucht mal ein verfrorener Ethnologiestudent im Blickfeld des Betrachters auf. Wie mich das erbaut. Vor allem erinnert man sich dann mit Schmerzen an den kommenden Sommer. Das Bild von barfüßigen, mit wallenden Kleidern bestückten und nach Patschuli stinkenden Menschenmassen bzw. Erdenwürmer die die Fußgängerzone hier im Mekka des Übels bevölkern und kolonisieren…BRRRRRR…das kann es einem jegliche Freude am dasein nehmen.

Meine Tiefe Überzeugung ist ja, dass sich hier eine heilige Stätte dieser Verwirrten befinden muss. Selbst habe ich sie noch nicht gesehen, aber in anbetracht der Anzahl und des Ausmaßes dieses Kultes muss es so sein. Vielleicht hat auch eine Waldelfe denen diesen Ort wärmstens empfohlen. Wie dem auch sei, eine ganze Stadt ist in den Sommermonaten in Beugehaft durch diese Kreaturen.

Vielleicht kann der Kollektiv-Proll-ismus dieses Jahr im Zuge der Fußball-WM diese Ausgeburten der Hölle vertreiben. Leider bin ich mir nicht so sicher ob man den Höllenfürst unbedingt mit dem Beelzebub vertreiben muss.

Veröffentlicht am: Februar 17, 2006



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