Kneipenkritik: Walfisch Freiburg

Es fällt mir schwer über eine eigentlich anständige Kneipe, die inkneipenkritik walfisch freiburg 170x300 Kneipenkritik: Walfisch Freiburg Freiburg ja nicht gerade reichlich vorhanden sind, schlecht zu schreiben. Folgendes hat mich doch sehr verärgert. Ostersonntag Konzert im Walfisch. Aus eigener Blödheit war ich zwar um 21 Uhr da, doch im Swamp gegenüber. Die Seducers habe schon gespielt, als wir dann im Walfisch eintrafen. Der Kassentyp wollte 8 Euro haben, und hat mit keinem Wort erwähnt, dass die erste Kapelle von insgesammt 3 schon fertig waren. Auch nicht, als ich mich über den doch sehr hohen Preis wunderte. Somit lief das schon schief. Die zweite Band waren nicht mein Ding, bis auf Orgelspieler, der in allen optischen Klischees den eines Oi-Skin entsprach. Mit Hosenträgern, bulliger Gestalt und allem Pipapo. Aber er stand an einer alten Torpedo Tom Orgel. Das war zumindest optisch eine Bereicherung. Als die dann fertig waren, und der Raum auch schon massig gefüllt war, wollte der Kassentyp immer noch 8 Euro. Und das ist dann doch unverschämt. Ich war selbst mal im Veranstaltungsgewerbe. Wenn kaum Leute da gewesen wären, hätte ich die ja verstanden. Auch kenne ich den Break-even nicht, also jenen Punkt, an dem man als Veranstalter nicht mehr drauflegt. Aber, wenn nur noch eine Band spielt, ja wenn sie sogar schon mehr als 6 Songs gespielt hat immer noch den Eintrittspreis zu Beginn des Abends zu verlangen. Leider habe ich nicht auf die Uhr geschaut, als sie den Preis auf 5 Euro runtersetzten. Die Band war Klasse, Use to Abuse, der Sänger machte einem etwas Angst, er könnte auf die Bühne kotzen, da er sein Weizenbier nicht ganz so gut vertrug. Was übrigens auch extrem cool war, war die Bühnenshow der Jungens. Das Weizenbier in der linken Hand, Mikro in der andern. Hin und wieder ein Schmissiges „vergelt ’s Gott“. Diese Jungs kamen aus Franken und waren gut. Passen zu dem Tag und aus diesem Grund sehr fein.Dickes Minus aber für die Preispolitik des Walfisches. Wenigstens sollte man am Eintritt darauf hinweisen, wieviele Kapellen schon gespielt haben.

Veröffentlicht am: April 16, 2006



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