Kill the Cook V: Ragout

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Winter wird es und usselig. Genau das richtige Wetter für ein Ragout…

Zutaten:
2 Rote Zwiebeln
Suppengemüse: Möhren/Sellerie/Lauch
4 Knoblauchzehen ungeschält
Lorbeerblätter, Rosmarinzweige, 1 frische Chilischote
1 handvoll Steinpilze (getrocknet)
1 Zimtstange
900 g Beinfleisch vom Rind
800g Dosentomatendosen
1 Liter Chianti

Der erste Schritt ist wie immer das Öffnen des Weines. Achtung: ½ Liter ist für das Essen reserviert nur der Rest geht an den Koch… vielleicht sollte man doch 2 Flaschen Chianti kaufen.
Erst mal einen heben, durchschnaufen und den Ofen anwerfen auf 180. Dann einen Topf mit Deckel erwählen, den man bedenkenlos mehrere Stunden in den heißen Ofen stellen kann. Ist dies getan, sollte man ein kleines Gläschen Wein zu sich nehmen und am besten Bonnie ‚Prince’ Billy: „I see a darkness“  auflegen.
Los geht es mit der Schnippelei… Möhren, Sellerie & Zwiebeln massakrieren und währenddessen den Topf mit Olivenöl auf mittlerer Stufe anheizen. Dann nach und nach das geschnippelte rein und anbraten, bis das Gemüse weich wird. Zwischenzeitlich das Rinderbeinchen in 4 auf 4 cm große Stücke würfeln und in etwas Mehlmischung (Mehl, Salz & Pfeffer) wälzen. Wenn das Gemüse fast fertig ist, zur Seite schieben, um dem Rind Platz zu machen. Von allen Seiten bräunen und dann das ganze mit dem übriggebliebenen Chianti ablöschen. Nun die Tomaten, die Chili, das Rosmarin und alles andere dazu. Ganz wichtig die Zimtstange.
Das ganze aufkochen lassen, dann Alufolie drüber und das nicht zu knapp… Deckel drauf und ab in den Ofen. Nun dauert das ganze so ca. 3 Stunden, kann aber auch 4 drin bleiben. Nun kann man sich wieder hinlegen, den Wein austrinken oder die Beilage machen. Als Beilage sind Rosmarinkartoffeln zu empfehlen.

Rosmarinkartoffeln gehen piepseinfach.
Kartoffeln schälen, in nicht zu kleine Stücke schneiden… in einen Topf mit kaltem Salzwasser werfen und den Herd anwerfen. Wenn das Wasser kocht, die Kartoffeln raus und abseihen. Nun Olivenöl in eine Auflaufform, ungeschälter Knofi dazu, evtl. ein paar Zwiebeln und viel frischer Rosmarin…würzen und salzen und durcheinandermengen… und dann warten bis ca. eine halbe Stunde vor dem Rausnehmen des Ragouts. Dann den Ofen auf 220 tunen und rein mit den Kartoffeln. Immer mal wieder reinschauen und mit dem Kochlöffel die Kartoffeln rumundnum wergeln.
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Comments

Veröffentlicht am: Oktober 1, 2008



4 Antworten zu “Kill the Cook V: Ragout”

  1. Anonymous sagt:

    Auch wenn ich nicht umhin komme, die Angaben für eine vegane Soja-oder Saitanalternative zu vermissen, lief mir beim abwechselnd schmunzelnd und kichernden Lesen der Sabber durch die Zähne… und das will schon wirklich was heissen…..

  2. 1234rock sagt:

    Es wäre mir eine Ehre Dich zu bekochen… auch ohne Wein

  3. renke sagt:

    mjam, klingt lecker. wenn ich die dritte Flasche Wein mitbringe – werde ich dann auch bekocht?

  4. Anonymous sagt:

    fettesten respekt für seihen und wergeln!

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