Die Tücke des Bildverarbeitungsprogramms

die tuecke des bildverarbeitungsprogramms 300x168 Die Tücke des BildverarbeitungsprogrammsMeine letzte wirklich halbwegs intelligente Tat als Student war ja, dass ich mir die Bildbearbeitungsprogramme für ein Schnäppchen mit dem Studentenausweis geholt habe. (Bildungsversion von Adobe Creative Suite mit Upgrade auf CS3.) War im übrigen alles ein bisschen kompliziert mit dem bestellen etc..
Nun aber zum eigentlichen Problem.
Da ich als Autodidakt mir die Funktionsweisen der Programme mit Lehr- und Lektionen-Büchern sowie der Hilfefunktionen selbst beigebracht habe komme ich natürlich hin und wieder an meine Grenzen. Vor allem, wenn man dann keine Ahnung mehr hat wie man zu einem Ergebniss kam und vor allem wie man das wiederholen kann.

Hin und wieder frage ich mich dann, ob man, wenn die Programme alle in Form einer Ausbildung gelernt hat, ebenfalls an so einen Punkt kommt, in dem man nicht weiter weiß… oder an einen Punkt, an dem man nur durch rumprobieren zu seinem Ergebniss kommt? Und wie die den dann wiederholen.

Falls Sie, geehrte Leser, zu denjenigen gehören, die Grafiker/in gelernt haben, behalten Sie es für sich… mir genügt der Gedanke, dass es gar nicht anders sein kann und es Ihnen genauso gehen muss.

Veröffentlicht am: November 27, 2007



11 Antworten zu “Die Tücke des Bildverarbeitungsprogramms”

  1. chefgrafiker sagt:

    gern geschehen 🙂 wenn man als fachidiot schon mal was sinnvolles beitragen kan… 🙂

    @ renke:

    🙂 ja, und die enkel wundern sich dann über so seltsam altmodische dinge wie „macs“, „photoshop“ und ähnliches… „ach, der opa erzählt wieder vom krieg…“ 🙂

  2. Danke für die Mühe und für die Erklärung Herr Chefgrafiker.

  3. renke sagt:

    @chefgrafiker

    schade eigentlich – so ein komplettes Abbild des Tun und Schaffens in Photoshop hätte doch was…

    Wäre dann wie ein Photoalbum, dann kann man seinen Enkeln zeigen, was für Dummheiten man vor 40 Jahren mal gemacht hat 🙂

  4. chefgrafiker sagt:

    so, der chefgrafiker hat den chefphotoshopper gefragt – laut unserem reprogott gibt’s keine möglichkeit, das protokoll mit abzuspeichern. sobald du das bild zu machst, ist das protokoll weg… macht eigentlich auch sinn, bei komplexeren arbeiten hättest du ansonsten schnell mehrere gigabyte grosse dateien, da ja jeder noch so kleine zwischenschritt mit abgespeichert werden würde.

    aber ausprobieren macht ja eigentlich auch spass und hat seinen reiz… 🙂

  5. chefgrafiker sagt:

    selbstverständlich eiern auch chefgrafiker „ab und an“ mal rum… wir nennen das dann „learning by doing“… 🙂 besonders ältere chefgrafiker, die das ganze computer-zeuch nach dem motto „hier ist das kalte wasser – jetzt spring rein“ gelernt haben… ich bin auch öfter mal über ergebnisse erstaunt – kann aber meistens die entstehungsgeschichte nachvollziehen (und mich mit etwas glück auch wieder dran erinnern) 🙂

    mit „rückgängig machen“ hat das protokoll eigentlich nix zu tun – man kann aber an beliebiger stelle in’s dokument einsteigen, einzelne beliebige arbeitsschritte deaktivieren während nachfolgende schritte erhalten bleiben. speichern lässt sich das aber meines wissens nach nicht, dokument zu – protokoll weg. aber ich frag‘ morgen zur sicherheit mal den chefphotoshopper – öhm, ach so, du wolltest glaube ich kein fachbuch, sorry 😉

  6. renke sagt:

    rollback ist an sich der generische Ausdruck dafür, etwas rückgangig zu machen bzw zu wiederholen – ich kenne Photoshop ja nicht, kann mir aber vorstellen, dass das „Protokoll“ ähnliches tut: eben zu speichern, welche Funktion mit welchen Werten angewendet wurden und das dann rückgangig zu machen oder zu wiederholen

  7. .Ertappt…auch ein Chefgrafiker eiert in Photoshop rum… das ist schonmal ungemein beruhigend…
    @Renke
    Rollback? Das geht doch irgendwie mit Linux, oder? Mir ist so dass das mal bei Ubuntu aufgetaucht ist

  8. renke sagt:

    nicht, dass ich Photoshopper bin – aber auch da läßt sich doch bestimmt das Rollback flexibel einstellen, bei genügend Plattenplatz sollten da doch die paar Monate drin sein…

  9. chefgrafiker sagt:

    ach, so weit wolltest du zurück… das wird, glaube ich, nix. wäre ja auch peinlich, wenn jeder sehen könnte, wie umständlich man rumgeiert ist, um zu dem ergebnis zu kommen… 🙂

  10. mmmhhh… doch davon habe ich gehört und auch schonmal benutzt.
    Ist das was ich, sagen wir mal vor einem 1/4 Jahr gemacht habe immer noch in der Photoshop-Datei als Protokoll gespeichert? Denn das wäre ja für mich die Entdeckung Amerikas.
    Ich probier das gleich morgen früh mal aus… Danke

  11. chefgrafiker sagt:

    auch wenn der geschätzte herr künstler das jetzt gar nicht wissen möchte:

    photoshop bietet was sehr lustiges an: ein fenster, das sich da nennt „protokoll“…

    nur mal so gesagt… 😉

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